Der richtige Sonnenschutz im Urlaub

Frau mit Surfbrett, Quelle: Pixabay
Frau mit Surfbrett, Quelle: Pixabay

Die Urlaubszeit soll ja die schönste Zeit im Jahr sein. Damit das auch so gelingt, ist unter anderem der richtige Sonnenschutz sehr wichtig. Natürlich ist es sehr schön, die Sonne zu genießen und hübsch gebräunt aus dem Urlaub zurückzukommen. Aber Tatsache ist auch, dass die Ultraviolettstrahlen die Haut leider schädigen können.

Dazu muss man wissen, dass das Sonnenlicht aus dem sichtbaren Licht, Wärme- und Ultraviolettstrahlung (UV-A und UV-B), besteht. Die langwelligen UV-A Strahlen sowie die kurzwelligen UV-B Strahlen dringen beide beim Sonnenbaden in die Haut ein. Es ist so, dass die Strahlung dann noch durch die Wasseroberfläche oder auch durch den Schnee reflektiert und verstärkt wird. Wenn man zum Beispiel im Wasser schwimmt oder schnorchelt könnte man einen Sonnenbrand bekommen, da die Sonnenstrahlen auch in die Wasseroberfläche eindringen. Daran denken viele bei einem Urlaub am Meer oder an einem See nicht.

Nachfolgend sollen hier einige Tipps aufgezählt werden, die im Urlaub und natürlich auch zuhause hilfreich sein können, unbeschadet die Sonne zu genießen. Alles zum Thema Sonnenschutz kann man beispielsweise noch zusätzlich unter dem vor-stehenden Link finden. Wie man die Haut optimal schützen kann:

Kurze Sonnenbäder

Wenn man Urlaubsbräune mit nachhause nehmen möchte, sollte man nicht versuchen, sofort in den ersten Tagen braun zu werden. Am besten sind eher kurze Sonnenbäder. Tatsächlich sollte man sich während der ersten Urlaubstage vorwiegend im Schatten aufhalten.

Mittagssonne meiden

Generell empfiehlt es sich immer, die Mittagssonne zwischen ca. 11.00 und 15.00 Uhr zu meiden. In dieser Zeit ist die Strahlung stark gestreut und auch der Schatten kann nur einen unvollkommenen Schutz bieten.

Sonnencreme und schützende Kleidung verwenden

Sonnencreme sollte immer im Schatten und mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden. Auch dann, wenn der Himmel eher bedeckt ist. Außerdem ist schützende Kleidung sowie ein Sonnenhut eine sinnvolle Ergänzung. Zum Beispiel bietet ein weißes T-Shirt einen Lichtschutzfaktor von ca. vier. Eine gute Sonnenbrille bietet Augen den wichtigen Schutz.

Sonnenschutzmittel sollten als zusätzlicher Schutz gesehen werden. Man hat nur dann die garantierte Sicherheit (Höhe des Lichtschutzfaktors), wenn das Mittel wie empfohlen aufgetragen als auch regelmäßig erneuert wird.

Vor einer Reise sollte ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor gegen UV-A- sowie UV-B-Strahlung besorgt werden – dies ist insbesondere bei Kleinkindern wichtig. Besonders die Stirn, der Nasenrücken, die Ohren und Lippen, aber auch die Schultern, der Rücken, die Brust sowie das Gesäß und der Fußrücken dürfen beim Eincremen nicht vergessen werden.

Hellhäutige, rothaarige und ältere Personen als auch Kinder brauchen einen besonders guten Sonnenschutzschutz.

Wie schon erwähnt, verstärken die Wasseroberfläche und Schnee die Strahlung. Nach dem Baden sollte das Sonnenschutzmittel erneut aufgetragen werden, auch wenn es sich um ein wasserfestes Produkt handelt. Wenn man einen Sonnen- und Mückenschutz benötigt, sollte immer erst der Sonnenschutz aufgetragen werden und dann das Anti-Mückenmittel darüber.

Wie verhält es sich mit Medikamenten sowie Kosmetika?

Es gibt Medikamente, die erhöhen die Empfindlichkeit der Haut für die Sonnenbestrahlung. Bei Medikamenteneinnahme sollte das vorher mit dem Arzt abgeklärt werden. Dazu gibt es ebenso Parfüms, Deos sowie Kosmetika, die die Haut empfindlicher gegenüber der Sonne machen können.

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