Die Küstendynamik Sellins

Rügen hat nicht nur schöne flache Strände, sondern auch viel Steilküste. Man sagt, je weniger die Menschen in die Natur eingreifen, desto schöner ist diese Landschaft. Nicht nur für Rügen gilt: Dort wo die Natur noch unverfälscht ist, ist sie am schönsten.

Die Natur lebt und bewegt sich, daher sind Steilküstenabbrüche völlig natürliche Prozesse. Gäbe es keine Abbrüche, hätten wir auch keine Strände. So wurde die Küste Rügens in den letzten 150 Jahren um bis zu 80 Meter verringert.

Auch in Sellin findet man aktive Kliffs
Insgesamt zählt man zwei aktive Kliffs im Ostseebad Sellin: 1. Röwerurt und 2. Quizlaser Ort. Haupsächlich nördlich von der Seebrücke, bzw. an der Hochuferpassage nach Binz hin erfolgen immer wieder Abbrüche. meistens finden diese im Winter oder im Frühjahr statt. Häufige Frost-Tauwechsel begünstigen nähmlich das regelrechte Absprengen von Teilen der Küste. An dieser Seite und auch zwischen der Seebrücke und dem Südstrand wurden diverse Warnschilder errichtet um über die Gefahrenlage zu informieren. Wenn man sich an die Schilder hält, ist man bei einer Wanderung durch die Granitz sicher.

 


Warnschild Hochufer Sellin

Warnschild Hochufer Sellin

 

Neuer Generalplan „Küstenschutz der Gemeinde Sellin“
Damit der Uferschutz besser wird hat die Selliner Gemeinde einen Generalplan für das Selliner Hochufer beschlossen. Dieser beinhaltet einen zusätzlichen Wellenbrecher. Auch der Strand soll mittels Aufspülung breiter werden. Ebenso wird die Ufermauer in Richtung Binz um 100 m verlängert. Weiterhin ist geplant, dass die Hochuferpromenade von 370 auf 470 Meter vergrößert wird. Ein weiterer Schrägaufzug befördert dann Menschen mit Handicap barrierefrei an den Strand.

So wird das Ostseebad Sellin demnächst noch attraktiver.

 
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